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  • Namensbedeutung: Rotes Land<br />US-Staat seit: 1.8.1876 /29.<br />"Spitzname": Centennial State<br />Größe: 269 400 qkm<br />Einwohner: 3,4 Mio<br /> <br />Hauptstadt: Denver<br /><br />Volker's 12. Staat<br />Uli's 5. Staat<br /><br />Das Schild ist an der Insterstate 550 zwischen Bondad und Riverside, südlich von Durango, zu bewundern.<br />Man beachte die Color-Rado Tüte.... width:479;;height:480
  • Colorado ist ein Bundesstaat im westlichen bis zentralen Teil der Vereinigten Staaten von Amerika. Mit Anteil an den Rocky Mountains gehört er zu den sogenannten Gebirgsstaaten und ist mit einer mittleren Höhe von 2.073 Metern der höchstgelegene Bundesstaat der USA. Als „Jahrhundert-Staat“ (Centennial State) ging er 1876, also 100 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung der USA (1776), aus dem Colorado-Territorium hervor, das 15 Jahre zuvor – auf dem Höhepunkt des Goldrauschs in der Front Range – gegründet wurde. Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum ist Denver, in dessen Großraum mehr als die Hälfte der 4,8 Millionen Einwohner Colorados lebt. width:599;;height:327
  • Colorado wurde vermutlich Anfang des 17. Jahrhunderts von den Spaniern erstmals erkundet. Umstritten ist, ob der Spanier Francisco Vásquez de Coronado auf seiner Expedition von Mexiko ins heutige Kansas (1540-1542) bereits die östlichen Plains des heutigen Colorados streifte und somit erster Europäer auf dem Boden des heutigen Bundesstaates war. In diesem Zusammenhang wird auch Juan de Oñate genannt, der um das Jahr 1600 eine Expedition von Neumexiko nach Kansas anführte. Für das spanische Königreich beansprucht wurde der südöstliche Teil des heutigen Colorado jedoch erst im Jahr 1706 durch Juan de Uribarri. Der Gebietsanspruch kollidierte dabei mit den wirtschaftlichen Interessen der Franzosen, wenngleich diese primär die Kolonialisierung am Sankt-Lorenz-Strom (heute Kanada) vorantrieben. width:600;;height:400
  • Colorado Staats-Siegel  Motto: Nil sine Numine<br />Nothing without Providence - Nichts ohne Voraussicht/Vorhersehung.<br /><br />Nach der Niederlage im Franzosen- und Indianerkrieg (1754-1760) gegen das Britische Empire musste Frankreich mit Ausnahme von New Orleans jedoch alle Gebiete westlich des Mississippi an Großbritannien abtreten, das seinerseits – als Ausgleich für die Eroberung Floridas – den Spaniern den zentralen Teil Nordamerikas (das später zum Louisiana-Territorium wurde) überließ. Dies sorgte für Spannungen zwischen Spanien und Frankreich, die erst am 1. Oktober 1800 unter dem Druck von Napoleon I. mit dem Frieden von San Ildefonso und der damit verbundenen Rückeroberung der zentralamerikanischen Gebiete durch Frankreich endeten. Schon wenig später, im Jahre 1803, fiel das Territorium durch den so genannten Louisiana Purchase (Louisiana-Erwerb) schließlich an die Vereinigten Staaten. width:517;;height:480
  • Colorado State Quarter - Longs Peak<br /> Banner mit Aufschrift: „Colorful Colorado“ width:450;;height:450
  • State Capitol Denver - erbaut aus weissem Granit in den 1890ern, die goldene Kuppel kam 1908 dazu. <br /><br />Besucht am 1.5.1995 - 12.5.2007<br />Volker's 6. Capitol - Uli's 1. Capitol<br /> width:600;;height:338
  • Auf der Kuppel sollte eigentlich eine Statue der schönsten Frau Colorados stehen, es konnte sich aber nicht geeinigt werde, wer das denn wohl sei. <br />Was die Kugel auf der Kuppel zu bedeuten hat, weiss ich nicht.... width:465;;height:480
  • Beim Rundgang um das Capitol haben wir dieses und das nächste Bild gemacht..... width:600;;height:400
  • Noch ein Capitolbild, dann geht's ins Landesinnere..... width:600;;height:400
  • Der Black Canyon ist eine tiefe Schlucht, durch die der Gunnison River fließt. Er ist so schmal, dass nur sehr wenig Sonnenlicht bis auf den Grund fällt, was die Wände schwarz erscheinen lässt.<br /><br />Im Canyon hat der Gunnison River ein durchschnittliches Gefälle von 18 Meter pro Kilometer. Im einem 3 Kilometer langen Abschnitt beträgt das Gefälle allerdings 90 Meter pro Kilometer. Vom Canyonrand ist gut hörbar, wie der Gunnison River durch die Schlucht fließt.<br /><br />Besucht am 17.5.1995 - 18.5.2007 width:599;;height:338
  • William Frederick Cody (* 26. Februar 1846 in Scott County, Iowa; † 10. Januar 1917 in Denver, Colorado) bekannt als Buffalo Bill, war ein berühmter Büffeljäger.<br />Sein Grab ist ein paar Meilen westlich von Denver/Colorado<br /><br />Besucht am 20.5.1995 width:547;;height:480
  • Der Paint Mines Interpretive Park ist ca. 45 Minuten Autofahrt östlich von Colorado Springs in der Nähe von Calhan, CO zu finden.<br />Eine ganz tolle wunderbare Landschaft, für mich schöner als die White Pocket.<br />Besucht am 6.6.2014 width:640;;height:436
  • Drei Seen, die nach den drei Dämmen auf dem Gunnisonfluß benannt sind, formen das Herz des Curecanti Nationalerholungsgebiet. Fjordgleiche Seen, tiefe, steile, und enge Canyon sind in dieser panoramischen Landschaft reichliche vorhandlen . Der Blue Mesa See ist der grösste See in Colorado, und dort befindet sich auch die grösste Kokaneeseelachsfischerei. Der Morrow Point See beginnt mit dem Black Canyon of the Gunnisons . Unterhalb befindet sich der Kristallsee, der den Anfang eines Wassertunnels darstellt . Vor kurzem endeckten Forscher Dinosaurierfossile, eine Schmalspureisenbahn und Spuren von 6,000 Jahr alten Aufenthalten. <br /><br />Besucht am 17.5.1995 width:600;;height:116
  • Am Million Dollar Highway, kurz vor Ouray width:600;;height:400
  • Das Colorado National Monument liegt im Westen des US-Bundesstaates Colorado. Es umfasst auf 83 km² eine der eindrucksvollsten Landschaften des amerikanischen Westens und ist ein Teil des Uncompahgre Uplift, das seinerseits die Nordost-Ecke des Colorado-Plateaus bildet.<br /><br />Besucht am 18.5.2007 width:600;;height:400
  • Devil's Backbone - Wanderweg entlang mehrerer Arches in der Nähe von Fort Collins.<br />Besucht am 18.5.2014 width:640;;height:426
  • Durango ist eine Stadt im La Plata County im US-Bundesstaat Colorado, USA, mit 14.900 Einwohnern und ist Sitz der County-Verwaltung sowie des Fort Lewis College. Die Fläche der Stadt beträgt 17,6 km². Touristische Attraktionen sind ein Skigebiet, eine historische Eisenbahn, die zwischen Silverton und Durango pendelt, sowie der 36 Meilen entfernt liegende Mesa-Verde-Nationalpark.<br />Die Stadt wurde im September 1880 durch die Eisenbahngesellschaft Denver and Rio Grande Western Railroad errichtet, um den San-Juan-Bergbaudistrikt zu versorgen. Die Stadt ist nach der spanischen Stadt Durango benannt worden. Das Wort Durango leitet sich vom baskischen Wort "Urango" ab und bedeutet so viel wie "Wasserstadt". width:600;;height:443
  • Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad - am 15.5.2007 mitgefahren width:416;;height:480
  • Four Corners bezeichnet die einzige Stelle der Vereinigten Staaten, an der mit Arizona, Colorado, New Mexico und Utah vier Bundesstaaten aufeinandertreffen. Sie befindet sich im Navajo-Indianerreservat auf dem Colorado-Plateau und ist mit einem Denkmal - dem Four Corners Monument - gekennzeichnet.<br /> width:600;;height:405
  • Die erste dauerhafte Markierung brachte man im Jahre 1912 an. Das aktuelle Monument wurde 1992 errichtet, und besteht aus einer Granitmarkierung; eingebettet in eine Bronzescheibe, auf der die Namen und Insignien der Bundesstaaten stehen, die in der jeweiligen Richtung liegen.<br /><br />Um das Monument hat sich ein Touristenzentrum herausgebildet, das vom Navajo Parks and Recreation Department betrieben wird. width:600;;height:400
  • Obwohl der Punkt sehr abgelegen liegt, hat er sich zu einer Touristenattraktion entwickelt. Es kostet drei US-Dollar, um Zutritt auf die Plattform zu bekommen, auf der eine Markierung des US-Innenministeriums angebracht ist. Um das Monument herum verkaufen Navajo- und Ute-Künstler Souvenirs und Snacks.<br /><br /><br />Besucht am 14.5.1995 - 28.5.2008 - 2.6.2014 width:640;;height:451
  • Der Garden of the Gods ist ein zirka 520 ha großer öffentlicher Park am Stadtrand von Colorado Springs zu Füßen des Pikes Peak, gelegen im US-Bundesstaat Colorado.<br /><br />Besucht am 2.5.1995 - 13.5.2007 width:599;;height:318
  • Das Garden of the Gods Schild 1995 width:600;;height:426
  • Grand Junction, nur 317 km von der Bundesstaats-Hauptstadt Denver entfernt, liegt am Ufer des Colorado und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wildwasser-Fahrten. Abenteuer für die ganze Familie bietet auch der nahegelegene Nationalpark National Park Service Monument: Wandern, Klettern und Fahrradfahren, dabei pittoreske Steinformationen und glühend rote Sandsteinmonolythen bewundern. Üppig blühende Täler und steil abfallende Canyons mit wilden Tieren bieten überwältigende Naturschauspiele. Vom Hochplateau hat man einen atemberaubenden Blick über das breite Tal des Colorado. An Grand Junction grenzt Grand Mesa, der größte Tafelberg der Welt.<br /><br />Grand Junction ist die siebt-sonnigste Stadt in den USA! An 170 Tagen pro Jahr scheint hier die Sonne. Und weil das so ist, verwundert es kaum, daß auch Wein angebaut wird. Das Herz von Colorados Weinanbau ist das Grand Valley, durch dessen Tal der Colorado fließt. Hier laden charmante Weingüter zum Besuch ein.<br /><br />Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Dinosaur Journey Museum, die Western Colorado Botanical Gardens und das Museum of Western Colorado. Grand Junction ist auch Ausgangspunkt des Dinosaur Diamond Prehistoric Highway und weiteren Strecken, auf denen man die Region erkunden kann. width:600;;height:438
  • Die Great Sand Dunes sind ein als Nationalpark ausgewiesenes Schutzgebiet im südlichen Teil des US-Bundesstaates Colorado. Rund 230 km südlich von Denver liegen die Großen Sanddünen im nordöstlichen Teil des San Luis Valley, einem etwa bis zu 60 Kilometer breiten Becken zwischen der Sangre de Cristo Range und dem San-Juan-Gebirge. Sie bedecken eine Fläche von rund 80 km² und sind mit einer Höhe von etwa 230 Metern die höchsten Dünen Nordamerikas.<br /><br /><br />Besucht am 14.5.2007 width:600;;height:400
  • McInnis Canyon - Ich habe keine Ahnung, was dort zu sehen ist, war noch nicht da. Aber das Schild ist schön..... width:582;;height:480
  • Der US-amerikanische Mesa-Verde-Nationalpark liegt im Südwesten Colorados. Innerhalb des Nationalparks befinden sich über 4000 archäologische Stätten der Ancestral Puebloans (Anasazi-Indianer) aus dem Zeitraum vom 6. bis 14. Jahrhundert. Am bekanntesten sind die etwa 600 sogenannten Cliff Dwellings (engl. Felsenwohnungen) in natürlichen Höhlen des Sandsteins der Canyonwände.<br /><br /><br />Besucht am 15.5.1995 - 16.5.2007<br /> width:600;;height:400
  • Rattlesnake Canyon - ab dem Colorado National Monument zu erreichen. Wir sind leider aus Zeitgründen nicht da gewesen width:600;;height:400
  • Der US-amerikanische Rocky-Mountains-Nationalpark befindet sich nordwestlich von Boulder in Colorado. Der Park wird das gesamte Jahr hindurch gerne besucht wegen seiner spektakulären Ausblicke auf die Rocky Mountains sowie der wilden Tiere und der Natur im Allgemeinen. Es laufen viele Wanderwege durch den Park und Campingplätze sind ebenfalls vorhanden. Durch das Gebiet des Nationalparks laufen die kontinentale Wasserscheide und der Colorado.<br /><br />Besucht am 19.5.1995 - 17.5.2014 width:640;;height:444
  • Die Royal Gorge Bridge in der Nähe von Cañon City, einer Kleinstadt rund 150 km südlich von Denver im US-Bundesstaat Colorado, ist die höchste Brücke der Welt. Die Hängebrücke überquert die Wildwasser des Arkansas River in einer Höhe von fast 321 Metern. Sie stellt mehrheitlich eine Touristenattraktion dar und dient nicht dem motorisierten Straßenverkehr.<br /><br /><br /><br />Besucht am 2.5.1995 - 14.5.2007 width:600;;height:400
  • Silverton ist ein kleine Gemeinde im US-Bundesstaat Colorado und Verwaltungssitz von San Juan County. Sie liegt in einem Tal des San-Juan-Gebirges rund 280 km südwestlich von Colorado Springs und rund 90 km nördlich der neumexikanischen Grenze. Silverton wurde nach Silberfunden in den 1870er Jahren gegründet und war rund zehn Jahre später mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz auf dem Höhepunkt seiner Geschichte angelangt.<br /><br />Silverton ist über die zwischen Durango und Ridgway als Million Dollar Highway bekannte Fernstraße 550 erschlossen, die die Gemeinde über den Red Mountain Pass mit Ouray und über den Molas Pass mit Durango, dem touristischen Zentrum des südwestlichen Colorados, verbindet. Die Stadt lebt heute vor allem vom Tourismus, den eine täglich verkehrende Dampfeisenbahn der Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad aus Durango sicherstellt.<br /><br />Der historische Kern Silvertons um die Blair Street wurde 1961 zur National Historic Landmark.<br /><br /><br />Besucht am 15.5.2007 width:477;;height:404
  • Welcome to the Land of the Ute Mountain Tribe width:462;;height:480
  • Am 4 Corners Monument width:639;;height:480
  • An der SR 162 nördlich von 4 Corners. width:308;;height:480
  • Am selben Ort wie das vorherige Schild, nur älter - 1995 geknipst. width:638;;height:460
  • Am Highway 40 zwischen Jensen und Dinosaur width:640;;height:460
  • An der 491 zwischen Cortez und Monticello. width:334;;height:480
  • Während der westliche Teil des heutigen Colorados – die südlichen Rocky Mountains und Teile des Coloradoplateaus – weiterhin unumstrittenes Territorium der Spanier blieb (Neuspanien), begannen ab dem Jahr 1806 im Osten die ersten Erkundungen seitens der US-Amerikaner. Eine erste Entsendung amerikanischer Soldaten unter der Leitung von Zebulon Pike führte in der Pike-Expedition von Fort Bellefontaine (bei Saint Louis) an die östlichen Ausläufer der Rocky Mountains (Front Range), die bis Ende 1806 erreicht wurden. Die Erkundung konzentrierte sich dabei auf das Einzugsgebiet des Arkansas, der – wenngleich zwischen Frankreich und Spanien bis zum Louisiana Purchase niemals ein offizieller Grenzverlauf vereinbart wurde – von den US-Amerikanern als südliche Grenze zu Neuspanien angesehen wurde. Offiziell festgelegt wurde sie erst im Jahre 1819 im so genannten Adams-Onís-Vertrag, in dem neben dem Arkansas im Süden mit der Kontinentalen Wasserscheide auch die westliche Grenze vereinbart wurde. Daraufhin folgte im Jahr 1820 unter der Leitung von Stephen H. Long die zweite große Expedition, die sich auf den Flussverlauf des South Platte und die Region um das heutige Denver konzentrierte. width:600;;height:297
  • Obwohl nach Pikes und Longs ersten Erkundungen in den Folgejahren immer mehr Pelztierjäger ins heutige Colorado vorstießen, begann eine größere Ansiedlung erst ab den 1830er Jahren mit der Errichtung von Bent’s Fort. Der 1833 am Arkansas (nahe dem heutigen La Junta) von William und Charles Bent erbaute Fort wurde am Santa Fe Trail schnell zu einem bedeutenden Handelsplatz zwischen weißer und indigener Bevölkerung. Im San Luis Valley zwischen dem San-Juan-Gebirge und der Sangre de Cristo Range ließen sich derweil neumexikanische Siedler nieder und lebten von der Landwirtschaft. Mit San Luis gründeten sie am 21. Juni 1851 die erste dauerhafte Siedlung im späteren Colorado.<br /><br />Unterdessen begann ab 1850 die politische Gliederung des im Louisiana Purchase erworbenen Landes im Osten sowie die nach dem Krieg mit Mexiko (1846-1848) neu hinzugewonnenen Gebiete von den Rocky Mountains bis zur Pazifikküste. Das so genannte Kansas-Nebraska-Gesetz legte den Grenzverlauf zwischen den Territorien Nebraska und Kansas fest. Letzteres ging seinerzeit über die heutige Westgrenze hinaus und nahm den Großteil zwischen South Platte und Arkansas River gelegene Teil der High Plains bis zur Front Range ein. In den Bergen schloss sich das bereits 1850 gegründete Utah-Territorium an, während die restlichen Gebiete des heutigen Colorado Teile Nebraskas (Nordosten) und Neumexikos (Süden) waren. Das Colorado-Territorium entstand dagegen erst 1861 mit dem Goldrausch im Pikes Peak Country. width:600;;height:317
  • Die Gründung des Colorado-Territoriums im Jahr 1861 und die stark zunehmende Besiedlung am Cherry Creek war ein Affront gegen die Cheyenne und Arapaho, denen das Gebiet um das spätere Denver im Vertrag von Fort Laramie (1851) zugesprochen wurde. Ihre Umsiedlung in die Flusstäler des Arkansas löste bei den Ureinwohnern Gegenreaktionen aus, die von Postkutschenüberfällen bis hin zur Ermordung vereinzelter Siedler reichten. In einem bis zu diesem Zeitpunkt beispiellosen Vergeltungsangriff drangen Truppen der Dritten Colorado-Kavallerie unter Befehlshaber John Chivington am 29. November 1864 in ein unbefestigtes Indianerdorf ein und ermordeten 163 Männer, Frauen und Kinder. Das grausame Vorgehen des US-Militärs in jenem Sand-Creek-Massaker sensibilisierte die weiße Bevölkerung für die Interessen der Indianer kurzzeitig, stand aber auch einem friedlichen Miteinander entgegen. Die darauffolgenden kriegerischen Auseinandersetzungen dauerten rund fünf Jahre und endeten nach den Schlachten von Beecher Island (September 1868; nahe dem heutigen Wray) und Summit Springs (Juli 1869) mit der Kapitulation von Cheyenne und Arapaho, die mit einigen anderen Indianerstämmen unlängst eine Allianz gegen die Weißen gebildet hatten. Schon 1867 hatte eine großangelegte Umsiedlung der Indianer aus Colorados Plains in Reservate in Oklahoma begonnen, die 1874 als weitestgehend abgeschlossen galt.<br /><br />Die Ute-Indianer, in den Bergen lebend und der US-Regierung bis dato nicht grundsätzlich feindselig gegenüberstehend, sahen sich nach Gold- und Silberfunden ab den 1870er Jahren ebenfalls Repressionen ausgesetzt und wurden 1880 durch Friedensverträge in ein kleines Reservat der Mesa-Region, im Grenzbereich zu Neumexiko, geschickt. width:599;;height:334
  • Dieses Schild steht an der I-70 - an der Grenze von Colorado und Utah.<br /> width:600;;height:405
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